Optionale Familienbeteiligung bei voller Zustimmung der Mitglieder
Manche Mitglieder möchten früh einen Wali, ein Familienmitglied, eine Mentorin oder einen anderen vertrauenswürdigen Erwachsenen einbeziehen, andere nicht. Der Modus ist freiwillig und soll die Erwachsenen auf Yahalaly unterstützen – nicht überstimmen.
Einladung und Annahme
Das Mitglied sendet eine Einladung an eine bestimmte E-Mail-Adresse. Die eingeladene Person benötigt derzeit bereits ein aktives, per E-Mail bestätigtes Yahalaly-Konto mit einem ausgefüllten Anzeigenamen; einen eigenen Registrierungsweg nur für Vertrauenspersonen gibt es noch nicht. Die Einladung verfällt nach sieben Tagen. Vor der Annahme muss sich die eingeladene Person mit derselben E-Mail-Adresse anmelden. So wird erschwert, dass ein weitergeleiteter Link das falsche Konto verbindet. Der angezeigte Name stammt aus dem Konto und ist keine unabhängige Identitätsprüfung.
Eine Verbindung allein gewährt keinen Zugriff
- Neue Einladungen verwenden den Vertrauenspersonen-Modus. Die Annahme legt eine Verbindung an, zeigt aber weder Profil noch Matches, Direktnachrichten, Fotos oder Gespräche des Mitglieds.
- Ältere Verbindungen im Modus „stille Einsicht“ bieten keine Einsichtsmöglichkeit und können keinem Gruppengespräch mit Vertrauensperson beitreten.
- Eine Vertrauensperson kann nur an einem neuen, getrennten Gruppengespräch für ein bestimmtes beidseitiges Match teilnehmen, nachdem beide gematchten Erwachsenen genau dieses Konto genehmigt haben.
Die Zustimmung bleibt bei jedem Erwachsenen
Eine Vertrauensperson kann über Yahalaly nicht im Namen eines Mitglieds ein Like vergeben, ein Match annehmen, ein Foto freigeben oder einer Ehe zustimmen. Ein gematchter Erwachsener beantragt das Gruppengespräch mit einer bestimmten verbundenen Vertrauensperson. Der andere sieht deren vorgeschlagenen Anzeigenamen und muss ausdrücklich zustimmen, bevor die Gruppe entsteht.
Die Gruppe beginnt ohne den bisherigen Direktnachrichtenverlauf des Paares. Jeder der beiden gematchten Erwachsenen und auch die Vertrauensperson kann das Gruppengespräch beenden. Wird die Vertrauensperson getrennt, verliert sie den damit verbundenen Gruppenzugriff. Bereits mit einer Sicherheitsmeldung eingereichte Belege bleiben für die Moderationsprüfung erhalten.
Was die Verbindung nicht beweist
- Sie beweist kein religiöses oder rechtliches Wali-Verhältnis.
- Sie bestätigt nicht die amtliche Identität der Vertrauensperson.
- Sie macht weder ein Mitglied noch ein Match oder Gespräch von sich aus sicher.
- Sie ersetzt keine örtliche religiöse Beratung, wenn ein Mitglied eine solche sucht.
Privatsphäre und respektvolle Nutzung
Nutze die Rolle nicht, um zu kontrollieren, einzuschüchtern, heimlich zu überwachen oder private Informationen außerhalb ihres vorgesehenen Kontexts weiterzugeben. Für alle Gruppenmitglieder gelten weiterhin die Nutzungsbedingungen und Community-Richtlinien; Missbrauch kann gemeldet werden.